Elbe-Saale

Wissenswertes über das Hopfenanbaugebiet „Elbe-Saale“

Lage: Nördlichstes Anbaugebiet Deutschlands, das die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen umfaßt. Ausdehnung von Bautzen im Osten bis Heringen im Westen sowie Magdeburg im Norden bis Altenburg im Süden.

Geschichte: Die erste urkundliche Erwähnung des Anbaugebietes erfolgte vor mehr als 1000 Jahren. Die Neuzeit des Anbaugebietes begann 1956.

Anbaufläche: Sie beträgt z.Zt. 1283 ha, damit ist das Anbaugebiet Elbe-Saale nach der Hallertau das zweitgrößte Anbaugebiet Deutschlands. Die Anbaufläche der 3 Länder: Sachsen-Anhalt 563 ha, Sachsen 412 ha, Thüringen 408 ha.

Flächenentwicklung: 1990 ca. 2100 ha, 2008 ca. 1383 ha - entspricht bis 1998 einem Flächenrückgang von fast 37 %, seit 1999 blieb die Anbaufläche annähernd stabil.

Hopfenanlagen: Spannbetonanlagen im 12 - 18 m Raster. Vorwiegend auf besten Böden mit der Möglichkeit, große Partien in gleicher Qualität zu erzeugen.

Niedriggerüst: In einem sächsischen Hopfenbetrieb werden vom Land Sachsen geförderte „Zwergsorten“ auf ihre Eignung unter Niedriggerüstbedingungen im Anbaugebiet Elbe-Saale geprüft.

Betriebsprofil: Anzahl der Hopfenbetriebe 32, mit einer Durchschnittsfläche von 41,5 ha (24 Agrargenossenschaften und 8 selbständige Privatbetriebe). Alle Hopfenbetriebe sind Mitglied in der HVG eG, 29 Betriebe sind Mitglied im Hopfenpflanzerverband Elbe-Saale e.V.

Niederschläge: Langjährige Mittel in Ostsachsen 687 mm, in Bernburg (Sachsen Anhalt) 483 mm und in Straußfurt (Thüringen) 473 mm.

Bewässerung: Bewässerungsfläche ca. 550 ha mit zunehmender Bedeutung der Tröpfchenbewässerung. Im mitteldeutschen Trockengebiet von besonderer Bedeutung für die Stabilität der Erträge.

Sortenspektrum des Jahres 2008:

Hallertauer Magnum (HM) 842 ha
Northern Brewer (NB) 132 ha
Perle (PE) 147 ha
Nugget (NU) 30 ha

Herkules (HS) 133 ha
Hallertauer Merkur (MR) 23 ha
Hallertauer Tradition (HT) 34 ha
Sonstige 15 ha

Seit 1990 erfolgte eine Sortenumstellung, ca. 1100 ha der jetzigen Anbaufläche.

Hopfenforschung: Seit 1951 ist in Thüringen die angewandte Forschung für das Anbaugebiet etabliert. Ab 1990 Weiterführung einer praxisorientierten Forschung durch die Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft. Alle Zuchtsorten aus Hüll werden auf die Eignung für den Praxiseinsatz im Elbe-Saale-Gebiet geprüft.

Hopfentag Elbe-Saale: Jedes 2. Jahr bittet das Elbe-Saale- Anbaugebiet zum Erfahrungsaustausch. Nicht nur die Produzenten, sondern auch der Hopfenhandel und die Brauer nehmen diesen Termin gerne wahr.

Wir sind zu erreichen:

Hopfenpflanzerverband Elbe-Saale e.V.
Ahornstraße 27

06268 Querfurt
Tel.: 034771-5220
Fax: 034771-52222

NEWS

Pflanzenschutzfachtagung 2015

Präsentation: Aktuelle Entwicklungen zu Lückenindikationen und zum integrierten Pflanzenschutz - Dr. Wolfgang Zornbach (BMEL)

Präsentation: Modellvorhaben Demonstrationsbetriebe integrierter Pflanzenschutz - Maria Lutz (LfL)

Präsentation: Pflanzenschutzprobleme und mögliche Lösungen im Hopfenbau - Laura Wörner (LfL)


55. Hopfenbaukongress des IHB in Deutschland

Economic Commission - Summary Reports 2015

Kongressprogramm vom 26.-31.Juli 2015



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Special Flavor Hops

Hops from Germany
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